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Elektronischer Knowhow-Schutz für innovative Sensorsysteme

iC-Haus, IMMS und Wachendorff starten BMBF-Verbundprojekt VE-ARiS

Produktpiraterie ist längst in der Welt der modernen hochintegrierten Sensorsysteme angekommen. Diese Systeme werden vor allem in Schlüsselindustrien eingesetzt, wie in der Robotik, Automatisierungs-, Antriebs- und Lasertechnik sowie in sicherheitskritischen Anwendungen. Neben einem massiven wirtschaftlichen Schaden beim Original-Entwickler und -Hersteller ziehen Fälschungen und aktive Angriffe auf kritische Systeme gravierende Sicherheitsrisiken nach sich. Daher entwickeln die iC-Haus GmbH, das IMMS Institut für Mikroelektronik- und Mechatronik-Systeme gemeinnützige GmbH (IMMS GmbH) und die Wachendorff Automation GmbH & Co. KG neuartige Kopierschutzverfahren für integrierte Schaltungen und Platinen. Details ihres im März 2021 gestarteten dreijährigen Verbundprojekts „Elektronischer Knowhow-Schutz für innovative Sensorsysteme – ARiS“ stellten die Partner am 14. April 2021 auf der digitalen Konferenz „Vertrauenswürdige Elektronik“ des BMBF vor.


Fälschungen und Kopien als Risiko für sicherheitskritische Systeme und wirtschaftliche Substanz

„Selbst bei einfachen Kopien, die in der Regel auch nicht wie Original-Teile intensiv getestet und qualifiziert werden, besteht die Gefahr von Fehlfunktionen. Die Risiken etwa in der Medizintechnik oder bei autonomen Fahrzeugen gehen weit über die von Sachschäden hinaus,“ erklärt Dr. Heiner Flocke, Geschäftsführer der iC-Haus GmbH und Koordinator des ARiS-Projekts. Betroffen sind neben Leiterplatten auch die dort verbauten integrierten Schaltungen, die in erheblichen und langwierigen Entwicklungsleistungen und mit dem Knowhow von High-Tech-Unternehmen entstanden sind. Auch kleinere Hersteller, die sich mit ihren Chips in mittleren Stückzahlen als Schlüsselprodukte im Industrie-Bereich einen Namen gemacht haben, sind davon nicht verschont.


Zweistufiger Kopierschutz: Tarnung und Wasserzeichen als aktive Abwehr

Deshalb werden am IMMS neue Verfahren zur Tarnung von Schaltungen und zum Einweben eines Wasserzeichens entwickelt, um das „Abzeichnen“ und damit Kopieren von integrierten Schaltungen und Systemen zu erschweren. Die Methoden werden von iC-Haus und Wachendorff untersucht, inwieweit sie implementierbar und robust genug für Industrieentwicklungen sind, sowie durch weitere Tarn- und Abwehrmechanismen ergänzt. 

Zur Tarnung von Schaltungen wird am IMMS ein Verfahren entwickelt, das auf Machine Learning basiert. „Wir werden die Perspektive eines potentiellen Fälschers simulieren und so dessen Blick schon im Entwurf trüben,“ erklärt Georg Gläser vom IMMS, Spezialist für die Integration von KI-Methoden in die Entwurfsautomation. Das werde möglich, indem beispielsweise Komponenten mit gleichem Aussehen, aber unterschiedlicher Funktion verwendet werden. Ein Reverse Engineering werde dadurch extrem aufwändig und wirtschaftlich unattraktiv, so Gläser weiter.

Die angestrebten „Wasserzeichen“ stellen neuartige Abwehrmechanismen dar. Auf Chip-Ebene werden sie als Schaltungsblock integriert, der als digitale Signatur wirkt. Mit ihr werden die Chips erst direkt vor Lieferung oder Inbetriebnahme freigeschaltet, sofern die auch im Chip enthaltenen Sensoren die erwarteten Parameter liefern. Auf Leiterplatten werden personalisierte Wasserzeichen integriert. Mit einem zusätzlichen Abwehr-IC wird die Platine durch den Sensorsystem-Hersteller aktiviert.


Validierung an Systemen der Industriepartner – und darüber hinaus

Den Praxistest machen iC-Haus mit einer Chip-Entwicklung und Wachendorff mit einem neuen Leiterplatten-Design. „Die neuen Verfahren zum Kopierschutz eignen sich prinzipiell für alle Chips und Platinen. Validieren werden wir sie mit einem neuartigen, kopiergeschützten Positionsgeber-IC“, führt Flocke aus. Chip und Leiterplatte werden umfangreichen Laborversuchen unterzogen, in relevante Feldumgebungen integriert und getestet. „Mit der aktiven Abwehr auf Board-Ebene stellen wir am Ende die Originalität aller Komponenten eines Systems sicher“, erklärt Robert Wachendorff, Geschäftsführer der Wachendorff Automation GmbH & Co. KG. Bei beiden Industriepartnern habe man im Blick, die neuen Verfahren in die jeweils eigene Produktpalette einzubringen, fasst Flocke zusammen. „Das ist darüber hinaus für die ganze Branche interessant und kann einen Standard-Anspruch für vertrauenswürdige Elektronik erzeugen.“

 

Förderung:
Das Projekt VE-ARiS wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung unter dem Kennzeichen 16ME0242 gefördert.

Robert Wachendorff - Frau Strobl Kinderschutzbund

Robert Wachendorff (Geschäftsführer der Wachendorff Unternehmensgruppe) mit Frau Strobl (Leiterin der Gruppenschülerhilfe in Geisenheim und Päd. Gesamtleitung) im Online-Austausch über die zukünftigen Projekte.

Unterstützung des Kinderschutzbundes Rheingau durch die Wachendorff Unternehmensgruppe

Wir, die Wachendorff Unternehmensgruppe, engagieren uns seit Jahren in vielen sozialen Projekten in unserem schönen Rheingau und in der Umgebung.

So haben wir auch im Jahr 2020 soziale Projekte unterstützt. Da das vergangene Jahr für alle Unternehmen und Einrichtungen ein besonders schweres Jahr mit vielen Herausforderung war, waren die Spenden und die Unterstützungen von außerhalb, vor allem für soziale Einrichtungen, sehr wichtig.

2020 konnten wir 1.000 € an den Kinderschutzbund Rheingau spenden und den Verein somit unter die Arme greifen. Wir sind sehr froh, dass wir als Unternehmen die Möglichkeiten haben, dem Kinderschutzbund Rheingau hier eine große Hilfe sein zu können und vieles zu ermöglichen.

Der Kinderschutzbund schafft eine sichere Umgebung für Kinder, mit sozialen und individuellen Nachteilen. Das Ziel hierbei ist es, diese Nachteile auszugleichen und den Kindern auch über die Schulzeit hinweg eine langfristige Unterstützung zu gewährleisten. Natürlich ist auch eine kurzfristige Aufnahme in die Gruppe möglich, wenn beispielsweise eine Krankheit oder eine Trennung der Eltern vorliegt. Im ersten Fall geht es um Hilfe zum erfolgreichen Bewältigen des Bildungsweges, bei kurzfristigen Hilfen um die Bewältigung familiärer Krisen. Oft mischt sich allerdings beides. Grundsätzlich steht dies Angebot allen offen, die hiervon betroffen sind.

Der Kinderschutzbund bietet verlässliche Partner für Kinder und Eltern. Die Hilfe ist unbegrenzt bis zum Schulabschuss möglich. Ein Team aus ehrenamtlichen Helfern kann bei vielen Problemen helfen. Von Elternberatung über Lehrergespräche, bis Hausaufgabenhilfe, von Begleitung zu Arztbesuchen und Hilfe bei Antragsstellungen. Der wichtigste Teil der Arbeit ist aber die zur Verfügungstellung eines geschützten Raumes, in dem die Kinder und Jugendlichen gemeinsam und ohne Druck spielen, lernen, essen, reden und kreativ sein können. An diesem Ziel arbeiten die Mitglieder des Kinderschutzes tagtäglich.

Durch die Corona-Pandemie ist es den Mitarbeiter*innen des Kinderschutzbundes Rheingau leider nicht möglich, die Kinder-Gruppe wie gewohnt zu betreuen. Durch Spenden konnten Maßnahmen ergriffen werden, wie die Teilung der Gruppe in Kleingruppen und Verlängerung der Betreuungszeiten. So werden Kontakte und Überschneidungen der Betreuungszeiten während der Corona-Pandemie verhindert.

Besuche an der Haustür, regelmäßige Telefonate, die Beratung und die Einzelförderung der Kinder sind hier an der Tagesordnung. Auch Online möchte der Verein dies gerne anbieten, um genau auf den Bedarf der Betreuungskinder- und jugendliche eingehen und so eine optimale Förderung gewährleisten zu können.

Die Arbeit wird vom Kreis bezuschusst, die Gelder decken die Kosten aber nicht. Ausgaben für Lebensmittel, Bastelbedarf, Spiele, Ausflüge und alle anderen Alltagsbedarfe sind nicht vorgesehen. Ohne Spenden könnte der Kinderschutzbund diese Arbeit nicht fortsetzen.

Jede Spende hilft, ist Chance und Unterstützung für ein Rheingauer Kind! 

Wir sind stolz, dieses Projekt unterstützen zu dürfen und ein Teil dieser tollen und wichtigen Initiative zu sein und danken Frau Strobl, der Leiterin der Gruppenschülerhilfe, und allen Helfer*innen für ihr Engagement.  

Harter Lockdown ja/nein - Robert Wachendorff nimmt Stellung in hr-info (ab min. 16:05)

Die Wirtschafts-Sendung Zero Covid - ein harter Lockdown für die deutsche Wirtschaft wird in hr-iNFO am Samstag, 30.01.2021 um 7:35 und 14:35 Uhr ausgestrahlt.
Als podcast finden Sie sie schon jetzt in der ARD-Audiothek oder unter hr-info

Auch Robert Wachendorff nimmt in diesem Podcast Stellung ab Minute 16:05.

Hessischer Rundfunk (ARD) produziert Tagesschau-Beitrag

Am 9. Dezember 2019 war ein TV-Team des Hessischen Rundfunks bei Wachendorff zu Gast, um einen Beitrag für die Sendung „ARD – Tagesschau24“ zu drehen. Robert Wachendorff nahm im Umfeld unserer Fertigung Stellung zu Auswirkungen der wirtschaftlichen Situation und Aussicht im deutschen Maschinenbau.
Der Beitrag wurde am 10. Dezember um 12:14 Uhr ausgestrahlt und ist in der ARD-Mediathek bis 17.12.2019 abrufbar.

SPS 2019 - Geschenk zur 27. Messeteilnahme

Im Rahmen der 30. SPS bedankte sich Frau Luise Werner (Exhibition Manager) im Namen des Veranstalters Mesago Messe Frankfurt GmbH bei der Firma Wachendorff für insgesamt 27 Messeteilnahmen mit einem kleinen Geschenk. Wachendorff gehört zu den lediglich 32 Firmen (bei mittlerweile mehr als 1.600 Ausstellern), die in den letzten 30 Jahren  25x oder mehr an der SPS-Messe teilgenommen haben. 
Dirk Rott, Leiter Marketing bei Wachendorff, nahm das Geschenk freudig entgegen und kündigte bereits die 28. Teilnahme in 2020 an.

Antriebstechnik, 40 Jahre Wachendorff "wir wollen Impulsgeber sein"

Dirk Schaar, Chefredakteur "Antriebstechnik" im Gespräch mit Robert Wachendorff

Dirk Schaar, Chefredakteur des Fachmagazins "Antriebstechnik", sprach mit Robert Wachendorff über die wichtigsten Schritte in der Geschichte des Unternehmens und die Entwicklungen in Sachen Drehgeber – gestern, heute und morgen.

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VDMA Magazin "Dem Fachkraeftemangel begegnen"

VDMA Magazin "Dem Fachkräftemangel begegnen"

Mitte Januar war der VDMA bei uns zu Besuch, um herauszufinden, wie wir dem Fachkräftemangel begegnen. Herausgekommen ist ein toller Artikel im aktuellen VDMA Magazin.

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Interveiw Wachendorff, 40 Jahre Wachendorff, Wachendorff Automation GmbH & Co. KG

30 Jahre Drehgeber - eine Zeitreise in die Zukunft

Interview anlässlich des 40-jährigen Jubiläums mit Robert Wachendorff erschienen in der openAutomation 05/2018.

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Reliste News

Neue strategische Partnerschaft in Österreich

Ende Januar besiegelten Wachendorff und Reliste, Brunn am Gebirge/Österreich eine strategische Vertriebspartnerschaft.
Reliste übernimmt ab sofort den Vertrieb und Support der industrierobusten und innovativen Wachendorff-Produkte in Österreich und ist damit lokaler Ansprechpartner für Interessenten und Kunden in den Kernmärkten Maschinen-/Anlagenbau, Erneuerbare Energien und Mobile Arbeitsmaschinen.

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Agile Unternehmensführung

Über Agilität hört und liest man viel. Und das vollkommen zu Recht, finden wir bei Wachendorff. Robert Wachendorff beschreibt unseren Weg ausgehend von der ursprünglichen Motivation und Notwendigkeit.

 Agile Unternehmensführung

Statista_Innovator_2017_Robert_Wachendorff

Innovator des Jahres 2017

Wachendorff Automation wurde vom Wirtschaftsmagazin "Brand eins Wissen" und vom Statistik-Portal "Statista" zum „Innovator des Jahres 2017“ gekürt und gehört damit erneut zu den innovativsten Unternehmen Deutschlands.

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